Beim zweiten Saisonlauf des ADAC GT Masters in der 3,667 Kilometer langen Motorsport Arena Oschersleben war das Team T3 Motorsport nicht vom Glück verfolgt; schon in der ersten Runde drehte sich Startfahrer Simon Reicher aufgrund eines Reifenschadens und musste aufgeben. Trotzdem konnte die junge Mannschaft aus Dresden, die am Sonntag von sieben Mitgliedern des eigenen Sim-Racing-Teams vor Ort unterstützt wurde, mit ihrem Debüt im ADAC GT Masters zufrieden sein.

Nachdem das erste Zeittraining von Maximilian Paul gefahren wurde, durfte Teamkollege Simon Reicher das zweite Qualifying bestreiten. Der Österreicher wurde dabei mit schwierigen Bedingungen konfrontiert und sicherte seinem Team auf zunächst nasser, mit zunehmender Dauer aber abtrocknender Fahrbahn den 26. Startplatz.

Dem Reglement des ADAC GT Masters entsprechend fuhr Reicher auch den Start, bei dem er seine Position halten konnte. Als sich Florian Spengler nach wenigen Sekunden unmittelbar vor ihm drehte, reagierte der 19-Jährige gut und konnte dem Audi R8 LMS ausweichen. „Das war ziemlich knapp“, berichtete er hinterher. Wenige Augenblicke später drehte er sich selbst, fuhr in die Streckenbegrenzung und musste aufgeben. „Ich hatte einen Reifenschaden hinten rechts, konnte nichts mehr machen“, klärte ein enttäuschter Reicher auf.

„Schade, aber so kann der Rennsport sein“, fasste Maximilian Paul, an diesem Sonntag keine einzige Runde fuhr, zusammen. „Der Ausgang dieses Laufs ist natürlich nicht das, was wir uns gewünscht hatten, aber sowas kann passieren“, so Jens Feucht, Teamchef von T3 Motorsport. „Wir werden uns nun auf das nächste Rennwochenende vorbereiten, denn nach dem Rennen ist vor dem Rennen.“

„Man darf trotz des Ausfalls im zweiten Lauf nicht vergessen, dass wir hier in Oschersleben auch richtig gute Momente hatten. Mit dem elften Platz im ersten Qualifying haben die Jungs gezeigt, was sie leisten können. Darauf werden wir nun aufbauen“, blickte Stefan Jugel, Geschäftsführer von T3 Motorsport, mit großer Motivation auf den nächsten Auftritt des Teams in drei Wochen im tschechischen Most.