Nachdem T3 Motorsport Ende April seinen Einstand im ADAC GT Masters
feierte, standen am vergangenen Wochenende bereits die Saisonrennen
Nummer drei und vier auf dem Programm. Mit dem jungen Fahrerduo Simon
Reicher und Maximilian Paul kehrte das Dresdener Team auf die tschechische
Strecke von Most zurück, wo wenige Monate vorher die ersten Testfahrten
mit dem neuen Audi R8 LMS stattfanden.

„Most ist unser Heimspiel, unser Teamsitz ist nicht einmal 120 Kilometer von
der Rennstrecke entfernt“, freute sich Teamchef Jens Feucht auf die Reise nach
Tschechien. „Außerdem haben wir mit Most noch eine weitere Verbindung,
denn hier haben wir unseren ersten Test mit dem Audi R8 LMS absolviert.“ Auch
Stefan Jugel, Geschäftsführer von T3 Motorsport, erinnerte sich noch sehr gut:
„Nachdem wir über Monate hart gearbeitet und das Team aufgebaut hatten,
war es ein tolles Gefühl, unser Auto hier zum ersten Mal fahren zu sehen.
Gerade für ein neues Team, wie wir es sind, war es ein phantastischer Moment
und ein wichtiger Meilenstein.“

An diesem speziellen Ort wollten Simon Reicher und Maximilian Paul auch
wieder für gute Ergebnisse sorgen. Im ersten Lauf am Samstag sahen sie sich
schon auf dem Weg in die Top 15, doch dann war der Boxenstopp etwas zu
schnell. „Statt der Minimalzeit von 70 Sekunden, die man zwischen
Boxeneinfahrt und Boxenausfahrt verbringen muss, wurden bei uns nur 69,9
Sekunden gemessen. Sowas kann jedem Team passieren, da man hier am
absoluten Limit arbeitet“, erklärte Feucht. Als Strafe musste Simon einmal durch
die Boxengasse fahren und beendete das Rennen schließlich auf Platz 25. „Der
Stopp an sich mit all den Abläufen war top, nur leider etwas zu schnell“,
bedauerte auch Maximilian das kleine Missgeschick.

Am Sonntag durfte Simon das Rennen beginnen, das in der ersten Hälfte nach
einem Unfall für einige Minuten unterbrochen wurde. Kurz vor dem
obligatorischen Stopp zum Fahrerwechsel musste der Österreicher wegen
erhöhter Kühlmitteltemperatur an der Box aufgeben. „Ein Konkurrent hat mich
in die Wiese geschoben, wo ich dann über eine Styropor-Werbetafel geraten
bin. Teile dieser Tafel haben meinen Kühler verstopft, so dass die Öltemperatur
in ungesunde Bereiche anstieg“, erklärte Simon den Ausfall.

Auch in Most drückten dem Team T3 Motorsport wieder viele Gäste vor Ort die
Daumen, unter Ihnen Isabel Boscaro, Sponsoring und Event Managerin des
Partners und Hamburger Ersatzteilherstellers MEYLE. „Das Team ist noch sehr
jung, macht dafür in dieser professionellen Rennserie aber schon einen richtig
guten Job. Es herrscht eine gute Stimmung, die Jungs und Mädels arbeiten mit
Leidenschaft, sind sehr ehrgeizig und wollen sich stetig verbessern.“