Das niederländische Seebad Zandvoort ist ein Ort, den viele Motorsportler
mögen: Der 4,307 Kilometer lange Circuit Zandvoort liegt in den Dünen der
Nordsee und stellt für die Fahrer eine echte Herausforderung dar. Am vierten
Rennwochenende des ADAC GT Masters 2019 mussten die Teilnehmer
zusätzlich noch mit viel Regen und starkem Wind zurecht kommen, was auch
beim Dresdener Team T3 Motorsport zu unerwarteten Problemen führte.

Für T3 Motorsport sowie die beiden Fahrer Maximilian Paul und William
Tregurtha war es das erste Rennwochenende auf der wieder neu in den Formel-
1-Kalender aufgenommenen Strecke. „Es macht Spaß, hier zu fahren“, stellte
der Brite nach den ersten Runden fest. Doch aufgrund wechselnder
Witterungsbedingungen mit viel Regen und Wind taten sich die beiden jungen
Piloten zunächst schwer und Max erreichte in seinem Qualifying auf nasser Piste
den 24. Platz. Im Rennen arbeitete er sich bis zum Beginn der Fahrerwechsel
dann auf Rang 18 nach vorne. Und auch für Will gab es in der zweiten
Rennhälfte bei trockenem, aber stürmischem Wetter einzig den Weg nach
vorne. Bereits auf Position zwölf angekommen, wurde der bunte Audi in der
zweitletzten Runde dann von einem Kontrahenten getroffen und musste
beschädigt aufgeben. „Wir haben ein klasse Rennen gezeigt und der zwölfte
Platz wäre ein tolles Resultat für uns gewesen. Aber dann fährt uns ein Porsche
ins Auto und wir stehen mit leeren Händen da“, ärgert sich Jens Feucht,
Teamchef von T3 Motorsport.

Dieser Unfall bescherte seiner Truppe eine arbeitsreiche Nacht, die erst um drei
Uhr endete. „Ich muss meiner Mannschaft ein riesiges Kompliment machen, sie
haben sich nicht unterkriegen lassen. Und die Stimmung war klasse, obwohl wir
noch zusätzliches Pech hatten: Aufgrund des extrem starken Windes drohte
unser Hospitality-Zelt komplett wegzufliegen. Nachdem die Konstruktion
unterhalb der Plane bereits gebrochen war und die Plane erste Risse hatte,
haben wir sie komplett zerschnitten. Wir wollten durch herumfliegende Teile
nicht noch andere gefährden“, erzählt Feucht.

Mit einem reparierten Fahrzeug und ohne Hospitality-Zelt ging es dann
hochmotiviert ins Sonntagrennen. Aber schon auf den ersten Kilometern
verspürte Startfahrer Will einen leichten Kontakt mit einem Rivalen, was in der
Folge zu Vibrationen führte. Die beiden Fahrer gaben dann zwar alles, aber mit
stumpfen Waffen war für das Duo von T3 Motorsport letztendlich nicht mehr als
Platz 27 möglich. „Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen“, fasste Feucht
zusammen. „Am meisten freue ich mich, dass wir trotz der Rückschläge als
Team sehr gut funktioniert und toll zusammenhalten haben. Nun fahren wir alle
optimistisch zum